Post-Finasterid-Syndrom (PFS): was erkennen die Behörden an, was zeigen die Studien, und was weiß noch niemand?

Post-Finasterid-Syndrom (PFS) ist der Name für die Beschwerden, die auch mindestens drei Monate nach dem Absetzen von Finasterid bestehen bleiben: sexuelle, seelische und neurologische sowie körperliche Symptome. Die behördlichen Dokumente erkennen an, dass die sexuelle Funktionsstörung auch nach dem Absetzen fortbestehen kann, und die EU hat 2025 den Suizidgedanken als Nebenwirkung der Finasterid-Tablette bestätigt. Wie häufig das ist, lässt sich laut den Behörden aus den vorhandenen Daten nicht schätzen, und ob das PFS als eigenständiges Krankheitsbild existiert, konnten die Studien bisher weder bestätigen noch widerlegen.

Was ist das Post-Finasterid-Syndrom?

Das Post-Finasterid-Syndrom (PFS) ist der Sammelname für die Beschwerden, die auch nach dem Absetzen von Finasterid bestehen bleiben. Finasterid senkt durch die Hemmung des Enzyms 5-alpha-Reduktase die Produktion von DHT (Dihydrotestosteron) und ist seit 1997 zur Behandlung des männlichen Haarausfalls zugelassen.711 Laut der Übersichtsarbeit von Pereira und Coelho aus dem Jahr 2020 gab es in den letzten Jahren Berichte über Nebenwirkungen, die nach dem Absetzen mindestens drei Monate lang bestehen blieben, und dafür wurde der Name Post-Finasterid-Syndrom geprägt. Die anhaltenden Beschwerden können sexueller, seelischer und neurologischer (neuropsychiatrischer) sowie körperlicher Natur sein.7

2022 schlugen Healy und Mitarbeiter dafür diagnostische Kriterien vor. Demnach sind eine verminderte Wahrnehmung der Genitalien und des Orgasmus, verminderte sexuelle Lust und Erektionsstörungen häufige gemeinsame Merkmale; daneben können auch emotionale Abstumpfung und eine Verschlechterung des Denkvermögens auftreten. Die Kriterien wurden aus den Daten zweier öffentlicher Fallsammlungen und der Arbeit eines Expertengremiums zusammengestellt, und die Autoren schreiben, dass sie im Licht neuer Daten wahrscheinlich noch angepasst werden müssen.9

Was du daraus mitnehmen kannst: der Name PFS beschreibt ein Symptommuster, und die Studien konnten bisher weder bestätigen noch widerlegen, ob es sich um eine eigenständige Krankheit handelt.7

Wann spricht man vom Post-Finasterid-Syndrom?Laut der Beschreibung einer Übersichtsarbeit von 2020EinnahmeFinasterid, typischerweisebei HaarausfallAbsetzenDie Behandlung endetMindestens 3 MonatespäterDie Beschwerde besteht noch:dafür wird der Name PFSverwendetQuelle: Pereira und Coelho, 2020Wann spricht manvom Post-Finasterid-Syndrom?Laut der Beschreibung einer Übersichtsarbeit von 2020EinnahmeFinasterid, typischerweise bei HaarausfallAbsetzenDie Behandlung endetMindestens 3 Monate späterDie Beschwerde besteht noch: dafür wirdder Name PFS verwendetQuelle: Pereira und Coelho, 2020

Das ist ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ich verschreibe nichts und ersetze keinen Arzt. Die Abwägung von Nutzen und Risiko, die Dosierung und die Kontrolle liegen bei deinem behandelnden Arzt, besonders wenn du eine chronische Erkrankung hast, andere Medikamente nimmst oder ihr ein Kind plant. Das Ziel ist, dass du und dein Arzt mit allen Fakten entscheiden könnt.

Was schreibt die Behörde zur Nebenwirkung, die auch nach dem Absetzen bestehen bleibt?

Die behördlichen Dokumente erkennen an, dass die sexuelle Funktionsstörung auch nach dem Absetzen von Finasterid bestehen bleiben kann, und geben ihre Häufigkeit als nicht bekannt an. Das von der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) zugelassene Propecia-Label führt unter den Erfahrungen nach der Markteinführung Folgendes auf: „anhaltende sexuelle Funktionsstörung nach Absetzen der Behandlung, einschließlich erektiler Dysfunktion, Störungen der Libido, Ejakulations- und Orgasmusstörungen”. Ebenda steht, dass diese freiwillig gemeldet werden, aus einer Population unbekannter Größe, weshalb sich ihre Häufigkeit und ihr ursächlicher Zusammenhang mit dem Medikament nicht immer verlässlich schätzen lassen.1

Die britische Fachinformation zu Propecia (die von der Behörde zugelassene fachliche Beschreibung des Medikaments) schreibt dasselbe: die sexuelle Funktionsstörung, also verminderte Libido, Erektions- und Ejakulationsstörungen, kann auch nach dem Absetzen der Behandlung fortbestehen.2 Der Beipackzettel ordnet diese der Gruppe „Häufigkeit nicht bekannt” zu.3 „Nicht bekannt” bedeutet, dass sich aus den vorhandenen Daten keine Rate berechnen lässt: es heißt weder, dass es selten ist, noch, dass es häufig ist.5

Den Namen Post-Finasterid-Syndrom verwendet keines der Dokumente, sie beschreiben das Symptom. Was du daraus mitnehmen kannst: auf die Behörde lässt sich mit der Möglichkeit eines anhaltenden Symptoms verweisen, mit einer Häufigkeitszahl nicht.

Was erkennen die behördlichen Dokumente an?Täglich 1 mg Finasterid-Tablette, bei HaarausfallFDA, Propecia-Label●Auch nach dem Absetzen fortbestehende sexuelle Funktionsstörung. Häufigkeit: nicht schätzbar.Vereinigtes Königreich, Fachinformation und Beipackzettel●Auch nach dem Absetzen fortbestehende sexuelle Funktionsstörung. Häufigkeit: nicht bekannt.EMA, 2025●Suizidgedanke: bestätigte Nebenwirkung. Häufigkeit: nicht bekannt.Den Namen Post-Finasterid-Syndrom verwendet keines davon.Quelle: Propecia FDA-Label; Propecia Fachinformation und Beipackzettel (UK); EMA, 2025Was erkennen die behördlichenDokumente an?Täglich 1 mg Finasterid-Tablette,bei HaarausfallFDA, Propecia-Label●Auch nach dem Absetzenfortbestehende sexuelleFunktionsstörung. Häufigkeit: nicht schätzbar.Vereinigtes Königreich,Fachinformation und Beipackzettel●Auch nach dem Absetzenfortbestehende sexuelleFunktionsstörung. Häufigkeit: nicht bekannt.EMA, 2025●Suizidgedanke: bestätigteNebenwirkung. Häufigkeit: nicht bekannt.Den Namen Post-Finasterid-Syndromverwendet keines davon.Quelle: Propecia FDA-Label; PropeciaFachinformation und Beipackzettel (UK); EMA, 2025

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Wie hat sich der behördliche Text zwischen 2022 und 2025 verändert?

Die stimmungsbezogenen Nebenwirkungen haben sich in den letzten Jahren im behördlichen Text verstärkt, und in der Europäischen Union wurde 2025 eine verbindliche, einheitliche Maßnahme daraus. Auf dem amerikanischen (FDA-)Label von Propecia stand die Depression schon vor 2012 unter den Erfahrungen nach der Markteinführung. Die Revision vom April 2012 nahm die auch nach dem Absetzen fortbestehende sexuelle Funktionsstörung auf, die vom Juli 2022 den Suizidgedanken und suizidales Verhalten.1 Laut der urologischen Übersichtsarbeit von Al Saffar und Mitarbeitern aus dem Jahr 2023 wurde dies von Patientenmeldungen begleitet, und eine Patientenorganisation für PFS forderte in einer Petition die Einstellung des Vertriebs oder eine stärkere Warnung. Laut den Autoren deutet die Mehrheit der derzeitigen Evidenz, vor allem aus der dermatologischen Fachliteratur, darauf hin, dass depressive Symptome bei Einnehmenden von 5-alpha-Reduktase-Hemmern häufiger sind; mangels umfassender randomisierter Studien sei der ursächliche Zusammenhang zwischen Finasterid und Suizidgedanken ihrer Ansicht nach jedoch nicht geklärt.11

In der Europäischen Union leitete die französische Arzneimittelbehörde (ANSM) am 13. September 2024 die Überprüfung ein, die Bekanntmachung über die Einleitung des Verfahrens wurde im Oktober veröffentlicht.124 Der Sicherheitsausschuss der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), der PRAC, bestätigte im Mai 2025, dass der Suizidgedanke eine Nebenwirkung der 1-mg- und 5-mg-Tablette von Finasterid ist. Laut dem Bewertungsbericht bestätigte der PRAC den ursächlichen Zusammenhang zwischen oral eingenommenem Finasterid und Suizidgedanken, und bewertete das Nutzen-Risiko-Verhältnis der 1-mg-Tablette zusammen mit den neuen Maßnahmen weiterhin als günstig.12 Das ist eine Entwicklung nach der Al-Saffar-Übersichtsarbeit. Die Koordinierungsgruppe der Mitgliedstaaten (CMDh) nahm die Maßnahmen am 19. Juni 2025 an, und die Europäische Kommission traf am 22. August 2025 eine für alle Mitgliedstaaten verbindliche Entscheidung.45

Der CMDh nahm seinen Standpunkt mit Mehrheitsbeschluss an.4 Die Vertreter Belgiens und Frankreichs meldeten eine abweichende Meinung an: ihrer Ansicht nach ist bei der 1-mg-Tablette für Haarausfall das Nutzen-Risiko-Verhältnis negativ, weil bei einem gutartigen, ästhetischen Zustand der erwartete Nutzen das Risiko psychiatrischer und sexueller Nebenwirkungen nicht aufwiegt, und bei manchen Patientinnen und Patienten die Nebenwirkungen auch nach dem Absetzen jahrelang bestehen bleiben können. Sie argumentierten auch, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen, darunter die Änderung der Produktinformation, die Patientenkarte und der Brief an medizinisches Fachpersonal, das Risiko des Suizidgedankens nicht ausreichend vorbeugen. Ihrer Argumentation nach gehen in Frankreich trotz jahrelanger Maßnahmen der französischen Behörde weiterhin Meldungen über schwere psychiatrische und sexuelle Nebenwirkungen ein.13 Die Mehrheit war der Ansicht, dass das Verhältnis mit den neuen Maßnahmen günstig blieb.412 Die Fachinformation der 1-mg-Tablette warnt seither auch davor, dass die sexuelle Funktionsstörung, eine bekannte Nebenwirkung, zur Stimmungsveränderung beitragen kann, und der Packung liegt eine Patientenkarte bei.5 Vor Stimmungsveränderung, Depression und Suizidgedanken warnte die Produktinformation der Finasterid-Präparate schon vor dieser Entscheidung.5

Was du daraus mitnehmen kannst: laut der EU-Entscheidung von 2025 liegt der 1-mg-Tablette eine Patientenkarte bei, die auf die stimmungsbezogenen und sexuellen Symptome und das Vorgehen hinweist.

Wie hat sich der behördliche Text verändert?2012FDA: auch nachdem Absetzen fort-bestehende sexuelleFunktionsstörungim Label2022FDA:Suizidgedankeund suizidalesVerhalten imLabel2024,Sept.–Okt.EU: Überprüfungauf Initiative derfranzösischenBehörde2025PRAC: Kausalitätbestätigt; bindenderEK-Beschluss;PatientenkarteQuelle: Propecia FDA-Labels, 2012–2022; EMA, 2024–2025Wie hat sich der behördlicheText verändert?2012FDA: nach dem Absetzen fortbestehendesexuelle Funktionsstörung im Label2022FDA: Suizidgedanke und suizidalesVerhalten im Label2024, Sept.–Okt.EU: Überprüfung auf Initiative derfranzösischen Behörde2025PRAC: Kausalität bestätigt; EK:verbindliche Entscheidung, PatientenkarteQuelle: Propecia FDA-Labels, 2012–2022; EMA,2024–2025

Was bedeuten die 325 gemeldeten Fälle?

Die 325 Fälle sind Meldungen, und aus der Anzahl der Meldungen ergibt sich nicht, bei wie vielen Einnehmenden von Finasterid das tatsächlich vorkommt. Die Überprüfung der EMA fand 325 relevante Fälle zum Suizidgedanken in EudraVigilance, der europäischen Meldedatenbank für vermutete Nebenwirkungen: 313 bei Finasterid, 13 bei Dutasterid, einen bei beiden. Diese wurden als wahrscheinlich oder möglich mit der Behandlung in Verbindung stehend eingeschätzt, und die meisten Fälle traten bei Patientinnen und Patienten auf, die wegen Haarausfall behandelt wurden.4

Die Behörde bewertete das zusammen mit der geschätzten Exposition: bei Finasterid rund 270 Millionen, bei Dutasterid rund 82 Millionen Patientenjahre. Ein Patientenjahr entspricht der einjährigen Einnahme durch eine Person.4 Die beiden Zahlen ließen sich durcheinander teilen, aber das Ergebnis wäre keine Häufigkeit: die Meldung erfolgt freiwillig, aus einer Population unbekannter Größe, und eine einzelne Meldung beweist für sich genommen nicht, dass die Beschwerde durch das Medikament verursacht wurde.1 Der PRAC bestätigte auf Basis der gemeinsamen Bewertung der gemeldeten Fälle und der Fachliteratur trotzdem den ursächlichen Zusammenhang bei oral eingenommenem Finasterid; was nicht bekannt ist, ist die Häufigkeit, weil sie sich aus den vorhandenen Daten nicht schätzen lässt.125

Diese 325 Fälle betreffen den Suizidgedanken. Zur anhaltenden sexuellen Beschwerde zitiert der Bewertungsbericht der EMA eine amerikanische Analyse (Ali und Mitarbeiter, 2015): in der Nebenwirkungsdatenbank der FDA (FAERS) gingen zwischen 1998 und 2013 zu 18- bis 45-jährigen Männern, die 1 mg einnahmen, 4910 Meldungen ein, von denen 577 eine anhaltende sexuelle Funktionsstörung betrafen.12 Der Nenner davon ist die Anzahl der Meldungen, nicht die der Einnehmenden, deshalb lässt sich auch daraus keine Häufigkeit ableiten. Was du daraus mitnehmen kannst: aus den 325 Fällen folgt weder Seltenheit noch Häufigkeit, auch die Behörde kann daraus keine Rate berechnen.

Suizidgedanke: 325 Meldungen, Häufigkeit nicht bekanntDie EU-Überprüfung der EMA von 2025● Gemeldete Fälle313 Finasterid13 Dutasterid1 beides● Geschätzte Expositionca. 270 Millionen Patientenjahre Finasteridca. 82 Millionen Patientenjahre DutasteridEine einzelne Meldung beweist keinen ursächlichen Zusammenhang; der PRACbestätigte ihn auf Basis der zusammengefassten Daten bei oral eingenommenem Finasterid.Was nicht bekannt ist: die Häufigkeit.Quelle: EMA, 2025; EMA-Bewertungsbericht, 2025; Propecia FDA-LabelSuizidgedanke: 325Meldungen, Häufigkeit nichtbekanntDie EU-Überprüfung der EMA von 2025● Gemeldete Fälle313 Finasterid13 Dutasterid1 beides● Geschätzte Expositionca. 270 Millionen Patientenjahre Finasteridca. 82 Millionen Patientenjahre DutasteridEine Meldung beweist keineKausalität; der PRAC bestätigte sie aufBasis der zusammengefassten Datenbei oral eingenommenem Finasterid.Was nicht bekannt ist: die Häufigkeit.Quelle: EMA, 2025; EMA-Bewertungsbericht, 2025;Propecia FDA-Label

Welche Studien gibt es zum PFS, und wie belastbar sind sie?

Zum PFS gibt es Fallserien, Nachuntersuchungen und behördliche Meldungen; eine kontrollierte Studie, die bei Finasterid-Einnehmenden die Häufigkeit der anhaltenden Beschwerde gemessen hätte, habe ich nicht gefunden. Michael Irwig untersuchte 2012 in einer Nachuntersuchung erneut 54 Männer, bei denen nach dem Absetzen von Finasterid die sexuelle Beschwerde mindestens drei Monate lang bestehen blieb. Laut den Einschlusskriterien waren es sonst gesunde, junge Männer, die vor Finasterid keine sexuelle Funktionsstörung, keine Erkrankung, kein psychiatrisches Krankheitsbild hatten und kein oral einzunehmendes verschreibungspflichtiges Medikament nahmen.8

Die erneute Erhebung fand 9 bis 16 Monate später statt, im Durchschnitt nach 14 Monaten, die Teilnahmequote lag bei 81 Prozent. Bei 96 Prozent der Teilnehmer bestand die Beschwerde noch immer, und laut einem Fragebogen zur sexuellen Funktion, der ASEX-Skala, erfüllten 89 Prozent von ihnen die Definition einer sexuellen Funktionsstörung. Weder die Dauer der Einnahme noch die bisherige Dauer der Beschwerde hing damit zusammen, wie sich der Fragebogenwert veränderte.8 Den vollständigen Text der Studie konnte ich nicht einsehen, ich arbeite aus ihrer Zusammenfassung.

Die 96 Prozent lassen sich leicht falsch lesen. Der Nenner sind 54 Männer, die bereits bei der Aufnahme eine anhaltende Beschwerde hatten, die Zahl zeigt also, dass die Beschwerde bei ihnen auch ein Jahr später noch bestand. Sie zeigt nicht, bei wie viel Prozent der Finasterid-Einnehmenden sich überhaupt eine anhaltende Beschwerde entwickelt, und es gab auch keine Kontrollgruppe.8 Was du daraus mitnehmen kannst: bei wem die Beschwerde schon seit Monaten anhält, bei dem blieb sie in dieser Studie typischerweise lange bestehen; bei wem sie sich entwickelt, geht daraus nicht hervor.

Die 96% beziehen sich auf eine von vornherein betroffene GruppeNachuntersuchung, ohne KontrollgruppeAlle Männer, die Finasterid nehmenBei wie vielen sich eine anhaltende Beschwerde entwickelt: nicht bekannt54 Männer, die bereits eine anhaltende Beschwerde hattenbei 96% davon bestand sie auch 9–16 Monate später nochQuelle: Irwig, 2012Die 96% beziehen sich auf einebereits betroffene GruppeNachuntersuchung, ohne KontrollgruppeAlle Männer, die Finasterid nehmenBei wie vielen sich eine anhaltendeBeschwerde entwickelt: nicht bekannt54 Männer, die bereits eineanhaltende Beschwerde hattenbei 96% davon bestand sieauch 9–16 Monate später nochQuelle: Irwig, 2012

Der Mechanismus ist nicht geklärt. Irwig schreibt, dass in mehreren Rattenversuchen 5-alpha-Reduktase-Hemmer die Erektionsfunktion ungünstig veränderten, aber ob diese Veränderungen dauerhaft sind, wird noch erforscht.8 Laut Pereira und Coelho scheint das Syndrom, falls es tatsächlich existiert, bei anfälligen Menschen aufzutreten, auch nach niedriger Dosis und kurzer Einnahmedauer, und die Symptome können lange bestehen bleiben.7 Wer anfällig ist und warum, wissen wir nicht, und das weiß auch die Forschung nicht.

Welche Evidenz gibt es zur anhaltenden Beschwerde?Kontrollierte Studie zur Häufigkeit✕Habe ich nicht gefunden.Behördliche Meldungen~Es gibt ein Signal; Häufigkeit und Ursache-Wirkung lassen sich nicht feststellen.Fallserien, Nachuntersuchungen~Nur an Männern mit bestehenden Beschwerden, ohne Kontrollgruppe.Als eigenständiges Krankheitsbild konnten die Studien es bisher weder bestätigennoch widerlegen.Quelle: Pereira und Coelho, 2020; Irwig, 2012; Propecia FDA-LabelWelche Evidenz gibt es zuranhaltenden Beschwerde?Kontrollierte Studie zurHäufigkeit✕Habe ich nicht gefunden.Behördliche Meldungen~Es gibt ein Signal; Häufigkeit undUrsache-Wirkung nicht feststellbar.Fallserien, Nachuntersuchungen~Nur an Männern mit bestehendenBeschwerden, ohne Kontrollgruppe.Als eigenständiges Krankheitsbildkonnten die Studien es bisher wederbestätigen noch widerlegen.Quelle: Pereira und Coelho, 2020; Irwig, 2012;Propecia FDA-Label

Kann der Nocebo-Effekt die Beschwerden erklären?

In einer Studie erhöhte die Aufklärung über die Nebenwirkung auch während der Einnahme die gemeldete sexuelle Nebenwirkung; über die Beschwerde nach dem Absetzen sagt diese Studie nichts. Der Nocebo-Effekt ist eine Nebenwirkung, die nicht aus der eigenen Wirkung des Medikaments stammt.10 Mondaini und Mitarbeiter gaben 2007 insgesamt 120 wegen gutartiger Prostatavergrößerung behandelten Männern ein Jahr lang täglich 5 mg Finasterid, ohne den Namen des Präparats zu nennen. Der einen Gruppe wurde gesagt, dass das Mittel eine sexuelle Nebenwirkung verursachen kann, der anderen nicht.10

Von den 107 Männern, die die Studie abschlossen, meldeten in der aufgeklärten Gruppe (55 Personen) 43,6 Prozent, in der nicht aufgeklärten (52 Personen) 15,3 Prozent mindestens eine sexuelle Nebenwirkung.10 Die Studie maß die Beschwerde mit 5 mg Dosis, bei Männern mit Prostatavergrößerung und während der Einnahme, deshalb lässt sie sich nicht eins zu eins auf die bei Haarausfall eingenommene 1-mg-Dosis und die Zeit nach dem Absetzen übertragen. Den vollständigen Text konnte ich nicht einsehen, ich arbeite aus ihrer Zusammenfassung.

Daraus folgt, dass die Aufklärung allein die gemeldete Beschwerde erhöhen kann. Wie groß der Anteil der anhaltenden Beschwerden ist, der Nocebo ist, dazu habe ich keine Messung gefunden, und die Studien konnten das PFS auch nicht bestätigen oder widerlegen.7 Was du daraus mitnehmen kannst: das Bestehen des Nocebo-Effekts beweist weder, dass die anhaltende Beschwerde eingebildet ist, noch, dass sie durch das Medikament verursacht wurde.

Dasselbe Medikament, andere AufklärungSexuelle Nebenwirkung binnen eines Jahres, bei täglich 5 mgÜber die Nebenwirkung aufgeklärt (55 Personen)43,6%Nicht aufgeklärt (52 Personen)15,3%Wegen Prostatavergrößerung behandelte Männer, gemessen währendder Einnahme. Über die Beschwerde nach dem Absetzen sagt sie nichts.Quelle: Mondaini et al., 2007Dasselbe Medikament,andere AufklärungSexuelle Nebenwirkung binnen eines Jahres, beitäglich 5 mgÜber die Nebenwirkung aufgeklärt (55Personen)43,6%Nicht aufgeklärt (52 Personen)15,3%Männer mit Prostatavergrößerung, währendder Einnahme gemessen. Zur Beschwerdenach dem Absetzen sagt sie nichts.Quelle: Mondaini et al., 2007

Was bedeutet das, wenn du Finasterid einnimmst oder es in Erwägung ziehst?

Für die sexuelle Nebenwirkung während der Einnahme gibt es eine gemessene Rate, für ihre dauerhafte Variante nicht. In den placebokontrollierten Studien zur täglich 1 mg eingenommenen Tablette bei Haarausfall meldeten im ersten Jahr 3,8 Prozent der Finasterid-Einnehmenden und 2,1 Prozent der Placebo-Einnehmenden eine dem Medikament zugeschriebene sexuelle Nebenwirkung. In den folgenden vier Jahren sank dieser Wert bei den Finasterid-Einnehmenden auf 0,6 Prozent, und im ersten Jahr setzte in beiden Gruppen jeweils rund 1 Prozent die Einnahme deswegen ab.2 Die vollständige Liste und die Häufigkeiten stehen im Artikel zu den Nebenwirkungen von Finasterid. Die Häufigkeit der anhaltenden Beschwerde nach dem Absetzen ist nicht bekannt.3

Laut Pereira und Coelho muss bei Menschen, die früher an Depression, sexueller Funktionsstörung oder Unfruchtbarkeit litten, der Einsatz von 5-alpha-Reduktase-Hemmern nach heutigem Datenstand sorgfältig und individuell abgewogen werden.7 Al Saffar und Mitarbeiter empfehlen bei Beginn der Finasterid-Einnahme ein psychisches Gesundheitsscreening; das ist die Empfehlung einer Expertengruppe.11

Laut EMA soll, wer unter 1 mg Finasterid eine Stimmungsveränderung bemerkt, die Einnahme absetzen und so bald wie möglich eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Bei sexueller Funktionsstörung muss man eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, die oder der bei Bedarf das Absetzen erwägt.56 Das kannst du deine Ärztin oder deinen Arzt fragen, bevor du beginnst: muss bei mir wegen früherer Depression oder sexueller Beschwerde anders abgewogen werden, und wen soll ich ansprechen, wenn ich während der Einnahme eine Veränderung bemerke?

Wenn du während der Einnahme oder danach ein Symptom bemerkstStimmungsveränderung, bei 1 mg!Laut EMA: absetzen, und so bald wie möglich eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.Sexuelle Funktionsstörung während der Einnahme!Eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen; sie oder er erwägt das Absetzen.Beschwerde besteht auch nach dem Absetzen!Arzt oder Ärztin aufsuchen; die vermutete Nebenwirkung kann auch der Behörde gemeldet werden.Quelle: EMA, 2025; Brief der Zulassungsinhaber, 2025; Propecia Beipackzettel (UK)Bei Symptomen während derEinnahme oder danachStimmungsveränderung, bei 1 mg!Laut EMA: absetzen, und so bald wiemöglich eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.Sexuelle Störung bei Einnahme!Eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen; sieoder er erwägt das Absetzen.Beschwerde bleibt nach Absetzen!Eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen; dievermutete Nebenwirkung kann auch derBehörde gemeldet werden.Quelle: EMA, 2025; Brief der Zulassungsinhaber, 2025;Propecia Beipackzettel (UK)

An wen kannst du dich wenden, wenn die Beschwerde auch nach dem Absetzen bestehen blieb?

Bei einer anhaltenden Beschwerde kann man eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, und die vermutete Nebenwirkung kann auch der Arzneimittelbehörde gemeldet werden. Laut dem Beipackzettel von Propecia kann die Nebenwirkung von der Patientin oder dem Patienten auch direkt der Behörde gemeldet werden, und damit sammeln sich mehr Informationen über die Sicherheit des Medikaments an.3 Die EMA arbeitete in der Überprüfung von 2025 auch mit der europäischen Datenbank für solche Meldungen, EudraVigilance.4 Über das Absetzen von Finasterid, und darüber, was danach mit dem Haar und dem DHT passiert, habe ich in einem eigenen Artikel geschrieben.

Was du daraus mitnehmen kannst: aus den Meldungen arbeitet die Behörde, wenn sie die Sicherheit eines Medikaments neu bewertet, so wie 2025 auch bei Finasterid.

Was ist das Post-Finasterid-Syndrom?

Post-Finasterid-Syndrom (PFS) ist der Name für die Beschwerden, die auch mindestens drei Monate nach dem Absetzen von Finasterid bestehen bleiben. Laut der Übersichtsarbeit von Pereira und Coelho aus dem Jahr 2020 gehören dazu sexuelle, seelische und neurologische sowie körperliche Symptome.7 Die Studien konnten bisher weder bestätigen noch widerlegen, ob es sich um eine eigenständige Krankheit handelt, und die behördlichen Dokumente verwenden diesen Namen nicht.

Erkennen die Behörden das Post-Finasterid-Syndrom an?

Den Namen verwenden sie nicht, das Symptom erkennen sie an. Sowohl das von der FDA zugelassene Propecia-Label als auch die britische Fachinformation führen die auch nach dem Absetzen fortbestehende sexuelle Funktionsstörung unter den Erfahrungen nach der Markteinführung auf.12 Die Häufigkeit gibt keines von beiden an: laut FDA lässt sie sich aus den freiwilligen Meldungen nicht verlässlich schätzen, laut Beipackzettel ist sie nicht bekannt.3

Wie häufig ist das Post-Finasterid-Syndrom?

Wir wissen es nicht, und die Behörden wissen es auch nicht: der Beipackzettel ordnet die anhaltende sexuelle Funktionsstörung der Gruppe „Häufigkeit nicht bekannt” zu.3 Eine kontrollierte Studie, die das bei Finasterid-Einnehmenden gemessen hätte, habe ich nicht gefunden. Zum Vergleich: die sexuelle Nebenwirkung während der Einnahme lag im ersten Jahr bei 3,8 Prozent, bei Placebo bei 2,1, in den folgenden vier Jahren bei 0,6.2 Diese Zahl betrifft die Beschwerde während der Einnahme, sie lässt sich nicht auf die anhaltende Variante übertragen.

Geht das Post-Finasterid-Syndrom vorbei?

Dazu gibt es wenige Daten. In Irwigs Studie von 2012 bestand bei 54 Männern, bei denen die sexuelle Beschwerde nach dem Absetzen mindestens drei Monate lang anhielt, sie bei 96 Prozent der Teilnehmer auch 9 bis 16 Monate später noch.8 Das ist eine von vornherein betroffene Stichprobe ohne Kontrollgruppe, deshalb sagt sie nichts darüber, wie lange die Beschwerde typischerweise dauert, bis sie vergeht, oder bei wie vielen Menschen sie sich überhaupt entwickelt.

Bedeuten die 325 gemeldeten Fälle, dass es selten ist?

Weder bedeutet es, dass es selten ist, noch, dass es häufig ist. Die EMA fand 325 gemeldete Fälle zum Suizidgedanken (313 Finasterid, 13 Dutasterid, 1 beides), bei einer geschätzten Exposition von rund 270 beziehungsweise 82 Millionen Patientenjahren.4 Eine einzelne Meldung beweist für sich genommen keinen ursächlichen Zusammenhang; der PRAC bestätigte ihn auf Basis der zusammengefassten Daten bei oral eingenommenem Finasterid trotzdem, die Häufigkeit gibt er dagegen als nicht schätzbar an.1125

Kann Finasterid Suizidgedanken auslösen?

Die EMA hat 2025 bestätigt, dass der Suizidgedanke eine Nebenwirkung der 1-mg- und 5-mg-Tablette von Finasterid ist, mit unbekannter Häufigkeit, und die meisten Fälle wurden bei Einnehmenden gegen Haarausfall gemeldet.5 Der PRAC hat den ursächlichen Zusammenhang bestätigt.12 Die FDA hat den Suizidgedanken 2022 ins Label aufgenommen.1 Wer unter der 1-mg-Tablette eine Stimmungsveränderung bemerkt, muss laut EMA die Einnahme absetzen und so bald wie möglich eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.5

Was, wenn meine Beschwerde auch nach dem Absetzen bestehen blieb?

Bei einer anhaltenden Beschwerde kann man eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, und die vermutete Nebenwirkung kann auch der Arzneimittelbehörde gemeldet werden. Laut dem Beipackzettel von Propecia kann die Patientin oder der Patient das auch direkt tun, und die Meldung liefert mehr Informationen über die Sicherheit des Medikaments.3 Die Überprüfung der EMA von 2025 arbeitete auch mit der europäischen Datenbank für solche Meldungen, EudraVigilance.4

Kann auch das Finasterid-Spray ein Post-Finasterid-Syndrom auslösen?

Die EU-Überprüfung von 2025 fand keinen Beleg dafür, dass das Finasterid-Hautspray mit Suizidgedanken einhergeht, und in die Produktinformation des Sprays kam keine neue Information.5 Zur anhaltenden sexuellen Beschwerde beim Spray habe ich für diesen Artikel keine Daten durchgesehen. Über das Spray und seine Unterschiede zur Tablette habe ich im Artikel zum topischen Finasterid geschrieben.

Kann das auch bei Dutasterid vorkommen?

Die EMA konnte zwischen Dutasterid und Suizidgedanken keinen Zusammenhang belegen. Da Dutasterid genauso wirkt wie Finasterid, kommt vorsorglich die Warnung vor Stimmungsveränderung auch in dessen Produktinformation.5 Von den 325 gemeldeten Fällen betrafen 13 Dutasterid.4 Zur anhaltenden Beschwerde nach dem Absetzen bei Dutasterid habe ich in diesem Artikel keine Daten geprüft.

Erklärt der Nocebo-Effekt das Post-Finasterid-Syndrom?

Wir wissen es nicht. In Mondainis Studie von 2007 meldeten 43,6 Prozent der über die Nebenwirkung aufgeklärten Männer und 15,3 Prozent der nicht aufgeklärten eine sexuelle Nebenwirkung bei demselben Medikament.10 Das wurde mit täglich 5 mg bei wegen Prostatavergrößerung behandelten Männern während der Einnahme gemessen. Es lässt sich nicht auf die anhaltende Beschwerde nach dem Absetzen übertragen, und es belegt auch nicht, dass die Beschwerde eingebildet ist.

Bei wem muss Finasterid besonders vorsichtig abgewogen werden?

Laut der Übersichtsarbeit von Pereira und Coelho aus dem Jahr 2020 muss bei Menschen, die früher an Depression, sexueller Funktionsstörung oder Unfruchtbarkeit litten, der 5-alpha-Reduktase-Hemmer sorgfältig und individuell abgewogen werden.7 Eine urologische Übersichtsarbeit von 2023 empfiehlt bei Behandlungsbeginn ein psychisches Gesundheitsscreening.11 Die Abwägung liegt bei der Ärztin oder dem Arzt, deshalb lohnt es sich, diese Vorgeschichte mitzuteilen.

Wie wird das Post-Finasterid-Syndrom festgestellt?

2022 schlugen Healy und Mitarbeiter auf Basis zweier Fallsammlungen und eines Expertengremiums symptombasierte diagnostische Kriterien vor. Häufige gemeinsame Merkmale sind eine verminderte Wahrnehmung der Genitalien und des Orgasmus, verminderte sexuelle Lust und Erektionsstörungen.9 Laut den Autoren müssen die Kriterien im Licht neuer Daten wahrscheinlich noch angepasst werden.

Wo passt Microneedling hier hinein?

Ich benutze seit 4 Jahren Minoxidil, seit 3 Jahren Finasterid, auch ein Ketoconazol-Shampoo, und seit 1 Jahr mache ich wöchentlich mit dem Dermastamp Microneedling auf meiner Kopfhaut; ich mache das alles gleichzeitig, deshalb kann ich nicht auseinanderhalten, was was gebracht hat.

Microneedling ist ein mechanischer Reiz, hat keine Hormonwirkung, deshalb lässt es sich neben auf den DHT-Spiegel wirkende Mittel stellen. Der Dermastamp ist ein fixes 1-mm-Produkt für zu Hause: die Nadel reizt die Umgebung des Follikels, an das DHT rührt sie vom Mechanismus her nicht. Das schließen wir aus dem Mechanismus, gemessen wurde es nicht. Das oral eingenommene Finasterid oder Dutasterid lässt du auch am Tag des Stechens nicht aus. Bei auf die Kopfhaut aufgetragenen Mitteln ist der Tag des Stechens eine Pause, und der genaue Zeitpunkt ist von Mittel zu Mittel unterschiedlich: das Timing der Wirkstoffe. Wer seine Hormone nicht anrühren will, für den ist das ein bleibender Weg, mit einer Einschränkung: in der Studie, die die Kombination maß, erhielten beide Gruppen auch Minoxidil, und die Studie wurde mit einem klinischen 1,5-mm-Roller durchgeführt, nicht mit unserem fixen 1-mm-Produkt; für den alleinigen Einsatz gibt es weniger Daten. Was es kann, was nicht, und für wen es nicht geeignet ist, habe ich alles auf seiner Seite ausgeschrieben.

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Marci
Marci
Gründer von dermastamp.hu · Kosmetik-Auszubildender

Ich lerne Kosmetik und bin der Gründer von dermastamp.hu. Mit 16 habe ich bemerkt, dass mir die Haare ausfallen, mit 18 habe ich angefangen, dagegen vorzugehen. Was ich seitdem an meinem eigenen Haar verwende:

  • Minoxidil, seit 4 Jahren
  • Finasterid, seit 3 Jahren
  • Ketoconazol-Shampoo
  • Microneedling auf der Kopfhaut: seit 1 Jahr wöchentlich mit dem Dermastamp, davor mit einem Dermaroller

Auf mein Gesicht wende ich es seit einem Jahr alle 2 bis 3 Wochen an, wegen Aknenarben und Stirnfalten. Das mache ich alles gleichzeitig, deshalb kann ich nicht auseinanderhalten, was der Dermastamp allein bewirkt hat. Ich bin kein Arzt, bei Risiken empfehle ich die Dermatologin oder den Dermatologen.

War das hilfreich? Wenn Google dir meine Artikel öfter zeigen soll, füge dermastamp.hu als bevorzugte Quelle hinzu.

Quellen

Die Quellen sind die behördlichen Dokumente zu Finasterid, die EU-Überprüfung der EMA von 2025 und Studien beziehungsweise Übersichtsarbeiten zum Post-Finasterid-Syndrom; keine davon wurde mit Microneedling oder dem Dermastamp durchgeführt.

  1. PROPECIA (finasteride) tablets, FDA-approved prescribing information, Organon; 6.2 Postmarketing Experience (Revisionen: Reference ID 2932096, die Depression war schon hier enthalten; 04/2012, Reference ID 3114736, die auch nach dem Absetzen fortbestehende sexuelle Funktionsstörung; 07/2022, Reference ID 5022106, Suizidgedanke und suizidales Verhalten). Der aktuelle Text: openFDA, abgerufen am 26. September 2026.
  2. Propecia 1 mg Film-Coated Tablets: Summary of Product Characteristics (SmPC), Organon Pharma (UK), electronic medicines compendium (emc), Textrevision 29. Juni 2026, abgerufen am 26. September 2026. https://www.medicines.org.uk/emc/product/2194/smpc
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